Heimat

Heimat

Neuentdeckung eines verpönten Gefühls
Von Verena Schmitt-Roschmann

Gütersloher Verlagshaus 2010, 209 Seiten

Die Westdeutschen trauern um die unbeschwerte Heimat, die es seit der NS-Zeit nicht mehr gibt. Die Ostdeutschen um ihre verhasst-vertraute DDR. Millionen von Zuwanderern um das Gefühl, irgendwo und irgendwie eindeutig dazuzugehören.

Heimat Deutschland? Eine schwierige Geschichte. Kaum ein Begriff ist so befrachtet, ideologisiert, missbraucht, so verkitscht, verhöhnt und verpönt worden. Heimat, das ist für die Deutschen ein übermächtiger Ort – Zuflucht und Popanz und Firlefanz in einem. Doch den bombastischen Überbau, Heimat als politisches Programm, die Beutelschneiderei, das alles hatten wir schon, und auch den Kulturpessimismus.

20 Jahre nach der Vereinigung ist die Chance da für einen Neuanfang. Heimat ist nicht groß und überhöht, scharf abgegrenzt und exklusiv. Sie ist klein, subjektiv und individuell, und sie darf sich wandeln. Heimat hat jeder und jeder für sich.

Pressestimmen

„Schmitt-Roschmanns Buch ist ein Plädoyer dafür, den Begriff Heimat aus der Ecke der Tümelei herauszuholen und ihn zu öffnen für alle Menschen, die in dieser Gesellschaft leben.“ (Oldenburgische Volkszeitung, Andreas Kathe)

„Das Buch bietet spannenden Lesestoff, Anregungen zum Denken, zum Reflektieren, was man selbst mit Heimat verbindet und wie man darüber mit Anderen kommunizieren kann.“ (Epikur-Journal, Lothar Kolmer)

weitere Pressestimmen …

>> Tagesspiegel

>> Stadtmagazin Rostock

>> Amazon

>> Nachrichten Österreich

>> Sozialnet.de

Radiogespräche mit der Autorin

>> Deutschlandradio Kultur – Gemischte Gefühle: Wo und was ist Heimat?

> Saarländischer Rundfunk (5:50 min)

Vortrag der Autorin

Kulturkongress 2011 Landeskulturverband Schleswig-Holstein   >> hier lesen