Verena Schmitt-Roschmann Journalistin

 

 
 
 
 
 
Mietshausfassade in Dessau
 
 
 
Buchkritiken:
 
>> Tagesspiegel
>> Stadtmagazin Rawstock
>> AMAZON
>> Nachrichten Österreich
>> Net-Tribune.de
>> Socialnet.de
 
 
 
Radio-Gespräche mit der Autorin
 
>> Deutschlandradio Kultur, Gemischte Gefühle - Wo und was ist Heimat?
>> Bayerischer Rundfunk, B2, Notizen
>> Sarländischer Rundfunk:
Interview Verena Schmitt-Roschmann
 
 
Vorträge der Autorin
 
>> Kulturkongress 2011
Landeskulturverband Schleswig Holstein.
(Der Vortrag als Download hier klicken)
 
 
 
 
Geschichten hinter ausgewählten
Geschichten finden Sie hier
 
 
Liebe Interessenten ... Das Buch ist zwar vergriffen, bei mir aber noch zu erhalten. Bitte schreiben Sie mir eine Mail: hallo(at)schmitt-roschmann.de
 
 
Heimat
 
Neuentdeckung eines verpönten Gefühls
Von Verena Schmitt-Roschmann
 
Die Westdeutschen trauern um die unbeschwerte Heimat, die es seit der NS-Zeit nicht mehr gibt. Die Ostdeutschen um ihre verhasst-vertraute DDR. Millionen von Zuwanderern um das Gefühl, irgendwo und irgendwie eindeutig dazuzugehören.

Heimat Deutschland? Eine schwierige Geschichte. Kaum ein Begriff ist so befrachtet, ideologisiert, missbraucht, so verkitscht, verhöhnt und verpönt worden. Heimat, das ist für die Deutschen ein übermächtiger Ort – Zuflucht und Popanz und Firlefanz in einem. Doch den bombastischen Überbau, Heimat als politisches Programm, die Beutelschneiderei, das alles hatten wir schon, und auch den Kulturpessimismus.

20 Jahre nach der Vereinigung ist die Chance da für einen Neuanfang. Heimat ist nicht groß und überhöht, scharf abgegrenzt und exklusiv. Sie ist klein, subjektiv und individuell, und sie darf sich wandeln. Heimat hat jeder und jeder für sich.
 
 
Weiter unten finden Sie Buchkritiken und die Kapitelübersicht, und hier persönliche Anmerkungen der Autorin zur Entstehung ausgewählter Geschichten.
 
 
Kapitelübersicht
 
 
I. Heimat: Was ist das und wozu braucht man das im 21. Jahrhundert?
 
1. Ein eigenwilliger Streit in einem Dorf in Niedersachsen
2. „Wie ist das schön hier“:  Von der unerklärlichen Bindung an das Zuhause der Kindheit
3. Die kleine Mimi auf großer Fahrt: Flucht aus der Enge in die Anti-Heimat
4. „Ich bin hier Gastarbeiter“: Von der Kälte im Fremden
5. Fester Grund im globalen Chaos: Von der Sehnsucht nach Heimat in Zeiten der Krise.
 
II. Heimat: Die Geschichte einer Bedrohung
 
1. Die Überhöhung in der Romantik und Nationalstaatsbewegung
2. Blutiger Boden: Die Katastrophe der NS-Zeit
3. „Es war sehr arg in England“: Deutsche im Exil
4. Heimat im Heimatverlust: Vertriebene
5. Von der „Gefangenschaft der Tümelei“: Heimat in der alten Bundesrepublik
 
III. Verlorene Heimat DDR
 
1. „Die Heimat hat sich schön gemacht“: Von den ideologischen Krämpfen der DDR
2. Das richtige Leben im falschen: „Die Heimat ist mir unter den Füßen weggezogen worden“
3. „Das ist ein Verbrechen gewesen“: Das langsame Sterben des Palasts der Republik
4. „Mit nichts als dem Schlüpper auf dem Arsch“: Von Ost nach West
5. „In 50 Jahren können wir Staakow zumachen“: Wie ein Dorf langsam ausstirbt
 
IV. Fremde Heimat Deutschland
 
1. Nicht hier und nicht dort: Warum eine junge Deutsche nicht deutsch ist
2. Gefillte Fisch in Charlottengrad: „Es ist hier wie zuhause“
3. Auf dem Weg ins Nirgendwo: Ersatzheimat Neukölln
4. Kein Weg zurück: Vom erfolglosen Versuch einer Rückkehr in die alte Heimat
V. Der Schluss: Kein Weg zurück